Weizenmehle

Beim Weizen unterscheidet man meistens zwischen Hartweizen und Weichweizen. Die beiden Weizenarten unterscheiden sich primär durch die Härte, den Eiweißgehalt und die Verwendung. Für Mehle nutz man im Normalfall immer einen Weichweizen, der aufgrund von seinen hohen Klebereiweißgehalt (Gluten) einen elastischeren Teig für Brot, Brötchen und Kuchen erzeugt.

Die verschiedenen Typen kommen durch die unterschiedlichen Ausmahlungen des Kornes zustande. Je höher die Zahl desto mehr Randschichten des Kornes wurden mitvermahlen. In den Randschichtendes Getreides stecken die meisten Mineralstoffe, Vitamine und Ballaststoffe.

Type 405

Das 405 Weizenmehl ist das hellste Weizenmehl hierzulande. Hier wird ausschließlich der Mehlkörper verarbeitet und weißt daher einen niedrigen Mineralstoffgehalt auf. Es eignet sich für alle hellen Backwaren wie Kuchen und Plätzchen und zum binden von Soßen.

Type 550

Das sogenannte Bäckerweißmehl ist bestens geeignet für Hefeteige, Blätterteige und Brot. Es hat einen höheren Eiweißgehalt und nimmt Flüssigkeiten wie Milch und Wasser langsamer auf, so bleibt der Teig während des Backens stabiler.

Type 812

Es ist ein helles Brotmehl, das sich hervorragend für helle Brote und Fladenbrote geeignet.

Type 1050

Der Ausmahlungsgrad hier liegt bei 82-85% und wird häufig zum Backen von dunklem Grau- oder Mischbrot verwendet.